Die Stadtzerstörung der Stadt Worms liegt bereits 81 Jahre zurück und doch ist die Erinnerung daran noch lebendig. Am 21. Februar 1945 und noch einmal im März 1945 machten englische und amerikanische Bomber 90 Prozent der Wormser Altstadt dem Erdboden gleich. Noch heute erschüttern Aufnahmen der Stadt aus dieser Zeit. Auch die Kirchen in der Innenstadt waren weitgehend zerstört. Mit einem ökumenischen Gottesdienst erinnern die evangelische und katholische Kirche jedes Jahr daran, dass Frieden nicht selbstverständlich, sondern eine dauerhafte Verantwortung für alle ist.
Am kommenden Samstag sind die Bürger der Stadt Worms eingeladen, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten. Die Predigt hält Dr. Ulrich Oelschläger, ehemaliger Präses der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Stadtkantor Christian Schmitt spielt an der Orgel.
Der Gottesdienst in der Wormser Magnuskirche beginnt um 19.30 Uhr.